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Spänne, Grün-Schnitt und Äste

Spänne, Grün-Schnitt und Äste

saegespaeneDer eigene Garten will gehegt und gepflegt werden. Doch nach dem Zurückschneiden und Bereinigen bleiben einige Gartenabfälle zurück.

Das Schnittgut muss jedoch nicht immer automatisch entsorgt werden. Mit dem richtigen Gespür, passenden Geräten und ein paar Handgriffen kann das Schnittgut sogar wieder verwendet werden.

Einfache Entsorgung mittels Biotonne

Gartenabfälle entstehen meist beim Zurückschneiden von Bäumen, Sträuchern oder Blumen sowie beim Pflegen von Beeten und Wiesen. Der Rückschnitt und die Pflege sind wichtig, um die Pflanzen besser wachsen, zugleich sie gesund bleiben zu lassen. Meist geschieht die Pflege im Frühjahr oder Herbst, selten in beiden Jahreszeiten oder im Sommer.

Mit der Pflege entsteht zugleich eine große Ansammlung an Gartenabfälle, welche danach entsorgt werden müssen. Für das Entsorgen der Gartenabfälle existieren mehrere Möglichkeiten. Soll der Abfall nicht wiederverwertet werden, ist die Biotonne die beste Möglichkeit. In ihr landen sämtliche Gartenabfälle, welche im Anschluss durch Dritte entsorgt werden.

Von Gartenabfall zum Mulch mittels Häcksler

In manchen Fällen kann es allerdings passieren, dass die Gartenabfälle nicht in die Biotonne passen oder die Menge an Schnittgut und Co. die Kapazität der Tonne überschreiten. In diesem Fall existieren andere Möglichkeiten, die Abfälle zu entsorgen. Da das Schnittgut rein biologisch ist, eignet es sich hervorragend zum Kompostieren oder als Mulch. Fällt die Wahl auf die Weiterverarbeitung zu Mulch, wird ein Häcksler benötigt. Ein gemulchter Boden sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit im Boden bleibt, er zugleich neue Nährstoffe erhält und Unkraut selten bis kaum auftritt. Ein Mulchboden bietet den perfekten Untergrund für beispielsweise Waldpflanzen, falls diese im eigenen Garten angepflanzt werden möchten. Der Mulchboden ähnelt dem Waldboden stark, sodass er die Pflanzen mit denselben Nährstoffen wie der Waldboden versorgt. Auch normale Gartenpflanzen fühlen sich auf dem Mulchboden deutlich wohl. Um Mulch herzustellen, müssen die Gartenabfälle lediglich in den Häcksler gegeben werden. Der Häcksler verarbeitet die Abfälle in brauchbaren Mulch, welcher sofort großzügig auf dem Untergrund und den Beeten verteilt werden kann.

Kompoststelle und Hochbett als Alternativen

Existiert hingegen eine Kompoststelle, können die Gartenabfälle jederzeit zu ihr hinzugegeben werden. Die biologischen Abfälle verrotten im Anschluss und erzeugen Kompost, welcher als Dünger für die eigenen Pflanzen verwendet werden kann. Allerdings ist es ratsam, nur Gartenabfälle ohne Schädlings- oder Krankheitsbefall zu kompostieren, um die Pflanzen, welche mit dem Dünger bedeckt werden, vor Krankheiten oder Schädlingen zu schützen. Weiche Gartenabfälle können mit der Gartenschere zerkleinert werden. Bei Gehölze eignet sich wiederum ein Häcksler gut. Die klein geschredderten Abfälle werden gleich wie die weichen Abfälle auf den Kompost gegeben. Ist weder der Zugang zu einem Häcksler noch zu einer Kompoststelle vorhanden, können die Abfälle auch zur Anlegung von Hochbeeten genutzt werden. Die Abfällt werden hierbei gemeinsam mit dem Häckselgut, Kompost und anderen Komponenten aufgeschichtet, um für einen guten Nährboden für die Pflanzen zu sorgen.


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